platz schaffen für alles, was platz schafft. musik. garten. spielen. tanzen. stille. miteinander im austausch sein. sich frei und zugleich fürsorglich bewegen. vor der eigenen haustüre. auch oder gerade in krisenzeiten.

Corona verstärkt die Dringlichkeit, den städtischen Raum gesund, sicher und einladend zu gestalten.  Oder frei nach Jan Gehl: mehr grün / mehr blau / resiliente Verkehrsinfrastruktur / öffentliche Räume zelebrieren / Stadt für alle: für Alt & Jung / Stark & Schwach / Schnell & Langsam / Einsam & Gesellig / Tanz & Stillstand / Pflanze & Gast.

Aktuell liegt uns besonders am Herzen:

Mobilitätskonferenz & Läbigi Stadt
2021 engagieren wir uns gemeinsam mit Läbigi Stadt und den Organisationen der Mobilitätskonferenz für mehr entsiegelte und begrünte Flächen in der Stadt Bern.

Kunst mit Janeth Berrettini
Gemeinsam mit der Künstlerin Janeth Berrettini möchten wir Verbündete suchen. Wir träumen und tüfteln an einfach umsetzbaren installatativen und performativen Elementen, die Strassen und Plätze für einen kurzen Moment oder länger in kleine Paradiese verwandeln.

Bach und Pflanzen
Erster Fund: Der Cellist Raphael Heggendorn spielt Bach am Fluss, im Wald, in privaten Naturgärten, auf Terrassen und Plätzen oder in einem Konzertlokal. Seine Improvisationen passen sich den Pflanzen an, die sich um ihn versammeln. Wir freuen uns auf die ungewöhnliche Konzertserie Bach und Pflanzen.

Natur braucht Stadt
Klimawandel und Artensterben schreiten voran. Was wir in Bern selber tun resp. pflanzen können, zeigt das Themenjahr Natur braucht Stadt von Stadt und BOGA: u.a. mit Stadtspaziergängen, Lesungen, dem Aufruf einen Klimabalkon zu gestalten und künstlerischen Aktionen wie einer Insektendemo am 5. Juni 2021.

… und: einem wunderschönen Praxishandbuch für alle, die Garten, Balkon, Fenstersims, Vorplatz oder Dach mit Pflanzen, Vögeln und Insekten teilen möchten.

Wortinszenierungen von Matthias Zurbrügg
Nach den Wortspielereien für den autofreien Sonntag (2018) und dem Projekt ZeitLosLassen auf dem Berner Schosshaldenfriedhof (2019) sowie dem Friedhof am Hörnli in Basel (2020) sind wir gespannt, was als nächstes vom Schrift-Steller „zu lesen“ sein wird. Seine Sprache aus Holz versperrt einfachen Codierungen den Weg. Die Worte sind nur zusammen mit dem Ort/der Landschaft, in der sie pflanzengleich „wachsen“, verständlich. So schaffen sie Öffentlichkeit.

Autormat
Die öV-literarische Perle des Vereins Buchowski hat ein definitives Plätzli gefunden: Der Autormat, der im Sommer 2020 auch mit Unterstützung des Quartierzeit-Netzwerks drei Monate am Helvetiaplatz neben dem Telegrafendenkmal stand, spuckt jetzt beim Museum für Kommunikation Poesie-Tickets aus: Halt. Verlangen. Für die Störung bitten wir Sie um Entschuldigung.

und vieles mehr ! 🙂

Inspiration
Innorad: Best practices für die aktuelle Transformation der Städte: Paris, Barcelona, Berlin, Wien, Bogota, Stockholm etc.
Urban Cycling Institute: Umwerfende Sammlung von „vorher/nachher Visualisierungen“.
Motherload: Filmische Anleitung zum Transformationspotential des Cargobikes
Connected Space: Die Berner Kultur- und Offspace-Szene geht vermehrt in den Aussenraum, eine inspirierende Übersicht.
Schweizerischer Städteverband: Aktuelle Artikel zu Quartier- & Stadtentwicklung, auch aufgrund Corona